Beruf Wirtschaftsprüfer: Voraussetzungen und Berufspflichten

Voraussetzungen und Berufspflichten eines Wirtschaftsprüfers

 

Der Beruf des Wirtschaftsprüfers ist besonders anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Verantwortung. Zu den Hauptaufgaben eines Wirtschaftsprüfers gehören die Begutachtung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens und die Prüfung von Unternehmens-Jahresabschlüssen. Da es sich dabei um vertrauliche Daten sowie zum Teil um sehr hohe Summen handelt, werden an den Wirtschaftsprüfer einige Anforderungen geknüpft, bevor dieser den Beruf ausüben darf.

 

Studium, Berufserfahrung und persönliche Anforderungen: Berufsvoraussetzungen

 

Um als Wirtschaftsprüfer zugelassen zu werden, müssen Kandidaten einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört einerseits ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Andererseits werden mindestens drei Jahre Berufserfahrung, zum Beispiel in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorausgesetzt. Zwei Jahre davon sollte im Bereich der Abschlussprüfung absolviert werden. Zudem müssen persönliche Anforderungen erfüllt werden. Neben der gesundheitlichen Eignung und dem Nachweis eines berufspflichtkonformen Verhaltens, muss der angehende Wirtschaftsprüfer geordnete Vermögensverhältnisse nachweisen. Zudem muss diesem erlaubt sein, ein öffentliches Amt zu bekleiden. Wichtig ist ebenfalls der Nachweis eines Versicherungsschutzes für Wirtschaftsprüfer. Zugelassen werden Wirtschaftsprüfer nach dem erfolgreichen Bestehen eines bundesweit einheitlichen Examens, welches von der Wirtschaftsprüferkammer durchgeführt wird.

 

Berufspflichten: Verantwortung, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheit

 

Nach der Zulassung zum Wirtschaftsprüfer sollte dieser einige Berufspflichten erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel:

 

  • Unabhängigkeit
  • Unparteilichkeit
  • Unbefangenheit

 

Dies bedeutet, dass der Wirtschaftsprüfer frei von Einflüssen Dritter über die vorgelegten Unternehmensunterlagen urteilt. Zudem verpflichtet sich der Wirtschaftsprüfer zu Verschwiegenheit. Somit darf dieser die ihm anvertrauten Daten nicht weiterleiten oder unbefugt offenlegen. Auch sollte ein Wirtschaftsprüfer gewissenhaft und eigenverantwortlich bei der Kontrolle von Abschlussprüfungen vorgehen.

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